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Karin Nehring
 
Projektbeschreibung Blickachse 02
Bilder
Titel acqua non portabile (kein Trinkwasser)
 
Indentiert ist das Element Wasser zu lösen von klassischen Illustrationen zu anderen Formgebungen, Entwicklungen hin zur Dreidimensionalität. Die Schaffenskraft des Elementes Wasser - mit informell geprägten Auftragsformen der Farbe auf dem Trägermaterial Acrylglas. Die Installation besteht aus mehreren Stelen (Acrylglas) in Betonsockeln gegossen. Textauszüge über Karin Nehring’s künstlerisches Schaffen von Werner Marx und Karin Voigt, beide Kunsthistoriker. Werner Marx schreibt über die Arbeiten von Karin Nehring: Die Installationen und Videoarbeiten beschäftigen sich mit dem Element Wasser. Wie immer erwachsen Ihre Arbeiten aus kulturhistorischen Fragestellungen und den verschlüsselten Kunstobjekten gehen eingehende Recherchen voraus. Wer sich mit dem Motiv Wasser beschäftigt, wird vor dem Problem stehen, dass das Wasser keine feste Gestalt hat, immer wieder neue Formen bildet und in unterschiedlichsten physikalischen Zuständen wie Eis, Dampf, etc. vorkommt. Eine Stärke von Karin Nehrings Arbeiten ist, dass Sie dieser Vielfalt nicht ausweichen, sondern in allen Medien der Kunst versucht, der Ästhetik des Wassers auf die Spur zu kommen. Eine solche Zugehensweise bleibt radikal einer Oberflächenestethik verpflichtet, sodass die rein gestalterische Arbeit als solche ausschließlich Aufmerksamkeit erhält. Dabei geht es der Künstlerin nicht nur um den Objektcharakter der ausgestellten Dinge, sondern darum, die Aufmerksamkeit von einzelnen Objekten weg auf komplexe Beziehungen zu lenken, die sich innerhalb des Ausstellungsraumes abspielen. Dieser Raum gilt mehr denn je als Kontext denn als neutraler Hintergrund für die Installation. Hierbei tritt ein zweites Thema in den Vordergrund: die Zeit. Das Wasser fließt ständig, es ist ein gleichmäßiges unaufhaltsames und nicht umkehrbares Fliessen, es symbolisiert, um mit Friedrich Nietzsche zu sprechen, die ewige Wiederkehr des Gleichen. Das Fliessen des Wassers gleicht dem Verrinnen der Zeit. Werner Marx (Auszug). Karin Voigt schreibt: Karin Nehring beschäftigt sich in Ihren Arbeiten im weitesten Sinn mit Raum und Zeit. Jeder (öffentliche) Raum, Gebäude, Platz, Park, usw. – hat seine gelebte Geschichte und lebbare Zukunft. Karin Nehring lässt sich intuitiv auf räumliche Installationen ein, und betreibt Spurensicherung. Karin Nehrings bevorzugte Materialien sind Kunststoffe aus der industriellen Fertigung wie Folien, Plexiglas oder lichtdurchlässige Kunststoffe aller Art. Karin Voigt (Auszug).
Geboren am 24.02.1958 in Mannheim. Lebt und arbeitet in Mannheim
 
Ausbildung und Beruf
 
Berufsausbildung Schauwerbegestalterin. 1976 Mittlere Reife. Berufsausübung ca. 10 Jahre. Nebenbei entstehen erste künstlerische Arbeiten, die Verwendung im Beruf auf selbständiger Basis finden. Weiterbildung in Drucktechniken und Siebdruckverfahren. Künstlerische Arbeiten, vorwiegend im Bereich Plastik.
Von 1997 bis 2001 Studium an der Freien Kunstschule Rhein—Neckar, Zertifikatsabschluss.
1999 Würdigung der Leistungen mit der Verleihung des KIWANIS Kunstförderpreises Mannheim. Preis der Stadt Öhringen „Sichtweisen Öhringen 2000“. Im April 2000 Beteiligung an mehreren Ausstellungen im Raum Mannheim. Vorwiegende Werktechniken sind Skulpturen und Malerei mit dem Werkstoff Acrylglas und Plexiglas. Videoarbeiten zum Thema Wasser / Waschungen.
 
Kontakt
 
Karin Nehring
Levkojenweg 16
68305 Mannheim
0621 / 747192
ralph.nehring@t-online.de

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