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Gabriele Reindell
 
Projektbeschreibung Blickachse 02
Bilder
Titel Begrenzung und Verwandlung
 
An zwei Punkten im Park kann man zwei Entwicklungsstadien des Schmetterlings erkennen. Der Schmetterling –Symbol für Zerbrechlichkeit, Schönheit und Freiheit, hebt seine Begrenzung innerhalb einer Zeitachse auf. Er erzeugt in uns ein Bild der Sehnsucht nach Freiheit und Verwandlung. Die zwei Hauptaspekte der Installation: Begrenzung – gleichzeitig auch Schutzraum Schaut man aus der Ferne, nimmt man den Schmetterling nicht wahr. Wir können ihn nur aus direkter Nähe beobachten. Im Verborgenen bleibt für uns der Prozess der Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling. Um diese Verwandlung möglich zu machen, sucht sich die Raupe ein Versteck um sich dort zu verpuppen. Innerhalb dieser Phase entsteht die »Puppe« oder der »Kokon«. Die Installation soll Stadien dieses Prozesses sichtbar machen. Sie soll auch anregen zum Nachdenken über Schützenswertes in der Natur. Verwandlung – Der Schmetterling – Symbol für Zerbrechlichkeit, Schönheit und Freiheit. Wenn der Falter schlüpft, platzen die Nähte des Kokons auf, und der Falter gelangt ins Freie. Die Verwandlung innerhalb einer Zeitachse hat stattgefunden und die Begrenzung ist aufgehoben. Technische Daten zu den Objekten In einem speziell von mir entwickelten Verfahren werde ich Pflanzen in Pflanzenfasern aufspalten und neu zusammenfügen. Über einen Trocknungsprozess entstehen neue Formen, die ich dann zu einer Form zusammenfüge (Kokon). Obwohl der Kokon außen angebracht ist, wird er den Witterungsverhältnissen standhalten. Erst nach einem längeren Zeitraum brechen Pflanzenfasern und es treten Farbveränderungen auf. Größe des Kokons:Ø oben: ca. 40 cm, Ø unten: ca. 20 cm, Höhe: ca. 1 m. Ein anderes Verfahren verwende ich für den Schmetterling. Hier werde ich Selbstgeschöpftes Papier verwenden, die Verarbeitung in die Form wird aber ähnlich sein wie beim Kokon. Das Papierobjekt wird wasserbeständig sein. Die Spannweite des Schmetterlings wird entsprechend zur Größe des Kokons sein und ca. 1-1,5 m betragen.
1950 in Bad Kreuznach geboren.
1974-1978 Studium an der Pädagogischen Hochschule für das Lehramt im Fach Kunst und Politik in Göttingen. Nach dem Studium berufliche Tätigkeiten als Lehrerin.
1996 Umschulung zur Pflegefachkraft. Seitdem Tätigkeit als Fachlehrerin.
Weiterbildung in Bildhauerei, Malerei und Airbrushdesign.
Ab 1989 im eigenen Atelier künstlerisch tätig. Teilnahme an verschiedenen Ausstellungsprojekten seit 1999.
 
Ausstellungen / Arbeiten / Projekte (Auswahl)
 
1979/80 Kunstmarkt Göttingen, Airbrushdesign
1990 Werkstatt-Galerie Etzenborn, Ausstellung im Rahmen ihres vierzigsten Geburtstages, Zeichnungen / Objekte
1992 Ausstellung Werkstatt-Galerie-Etzenborn, Metallobjekte
Dez. 1999 Eröffnung der Traumstation Göttingen, Bilderzyklus 1989-1992
2000 Kunstprojekt »ADAM und EVA 2000« der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart, im Zeppelin Carre. Ausstellung vom Oktober 2000 bis Februar 2001. Metallskulptur / Edelstahl
2001 Bewerberin beim Kunstprojekt »Kirchenträume«, Karlsruhe. Ausstellung des Beitrages in der Krypta der ev. Stadtkirche, Karlsruhe
2001 »Ars Natura«, Kunst am Wanderweg, Schwalm-Eder-Kreis. Stadt Felsberg-Stadt, Spangenberg - Stadt Melsungen Bleibende Installation / Objekt aus Pflanzen
 
Kontakt
 
Gabriele Reindell
Neuendorferstraße 19
37130 Gleichen
Telefon 0 55 08-87 38
reindell@t-online.de

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